(c) Dregeno Seiffen eG
StartGrosshandelProdukteZertifizierungKatalogeMessenAktuelles

 
 
 
 
 
 
 
 

Die Pyramide

In ihrer äußeren Erscheinung ähneln die erzgebirgischen Weihnachtspyramiden anderem, nicht beweglichen Weihnachtsschmuck, wie dem Lausitzer Pyramidenleuchter, den Thüringer Reifenbäumchen oder auch dem Klausenbaum aus Bayern.

Im Aufbau mit den beweglichen Teilen unterscheidet sich jedoch die Drehpyramide des Erzgebirges von den anderen Pyramidenformen. Sicher diente dabei das bergmännische Vorbild des Pferdegöpels den Handwerksmeistem als Anregung. Festlich erleuchtet drehen sich durch die aufsteigende Wärme der Kerzen auf den einzelnen Stockwerken die gedrechselten oder geschnitzten Figurengruppen.

Für das Gebiet um Seiffen lassen sich Weihnachtspyramiden kaum zeitiger als 1850 nachweisen. Viele der drei- bis siebenstöckigen Stücke zählen heute mit zu den prächtigsten Exemplaren des Seiffener Spielzeugmuseums, entstanden aber ausnahmslos später. Einige wurden sogar erst in unserem Jahrhundert (ab 1900) geschaffen und selbst in Familienbesitz befindliche Pyramiden lassen sich nicht früher datieren. Sie alle waren zunächst Einzelstücke, die in den Spielzeugmacherfamilien entstanden, um in der Adventszeit die eigene Stube weihnachtlich zu schmücken. Eine gewerbliche Herstellung der erzgebirgischen Pyramiden begann erst später, im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts.